Responsive Webdesign

das Internet ist eine relativ junge „Industrie“ und natürlich noch ständigem Wandel unterzogen. Firmen, die heute zu den TOP-Firmen weltweit zählen, gab es vor der Jahrtausendwende noch gar nicht. Auch die Technik hat sich immer mehr verbessert – von BTX zu DSL, und auch von statischen HTML-Seiten zu dynamischen Websites. In letzter Zeit begegnet man immer häufiger dem Begriff Responsive oder responsive Design. Aber was ist das überhaupt?

Wurden Websites früher nahezu ausschließlich für den Zugriff über gewöhnliche Desktop PCs gestaltet, würde man damit heute bestimmte Nutzergruppen vom Gebrauch der Internetseite ausschließen. Schließlich sind die Computer von heute nicht mehr so standardisiert wie früher, die Displays sind nicht mehr nur 17″ groß und die Auflösungen variieren.

Gutes Design auf jedem Display
Daher ist es wichtig die Inhalte einer Website so zu präsentieren, dass Sie geräteunabhängig genutzt werden können. Es liegt nahe, dass eine Website, die für große Monitore gestaltet wurde, auf einem Smartphone schwer lesbar ist. Ebenso könnte eine Website, die für ein Smartphone entwickelt wurde, auf dem Monitor sehr klein oder zu schlicht wirken. Es kann also nicht die Lösung sein, eine Website so zu designen, dass ein und dasselbe Design auf jeglichem Gerät gleichermaßen genutzt werden kann.

Responsive Design wird Standard
Hier kommt Responive Design ins Spiel. Dabei geht es nämlich darum, das Design dem Gerät entsprechend anzupassen. Es werden also im Grunde genommen mehrere Webdesigns für eine Seite genutzt und je nach Ausgabegerät wird entschieden, wie die Website angezeigt wird. Hierbei kann nicht nur zwischen PC und Smartphone unterschieden werden, sondern z.B. auch, ob das Ausgabegerät ein touchfähiges Display oder ein konventioneller Monitor ist.

Techniken und Designs
Möglich ist das mit Hilfe verschiedener moderner Techniken wie HTML5, JavaScript und CSS3. Das Gerät kann identifiziert und die Website entsprechend dargestellt werden. Responsive Webdesign ist keine Zukunftsmusik, sondern schon in vielen Website umgesetzt. Derade WordPress Sites tun sich hier besonders leicht. Ein neues Theme ist schnell installiert und schon ist der Blog responsive. Bei komplett statischen Seiten ist das mit einem enormen Aufwand verbunden. Weder HTML5 noch CSS3 gehören derzeit zum W3C-Standard. Dennoch ist bereits vieles machbar. Insbesondere HTML5 ist bereits zu großen Teilen in die modernen Browser integriert. Somit lohnt es sich sowohl für den ambitionierten Hobbyisten als auch für Professionals, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Eine gute Anlaufstelle ist hie auch Google. Denn eines ist gewiss: Die Thematik gewinnt zunehmend an Aktualität, solange Smartphones, Tablets und Co. den Markt erobern.

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