Cyberkriminalität – Datenklau vermeiden

Seit es den Computer und die Entwicklung des Internets gibt, ist auch die Kriminalität in der Branche enorm gestiegen. Von sogenannter „Cyberkriminalität“ ist schon der ein oder andere betroffen gewesen. Unter Cyberkriminalität werden alle Straftaten gefasst, die sich auf das Internet oder den Computer beziehen. Am weitesten verbreitet sind zum Beispiel Identitätsdiebstahl, Hacker-Angriffe, Internetbetrug oder das Ausspähen von Daten. Das Bundeskriminalamt (BKA) geht von fast 15 Millionen Fällen von Computer- und Internetkriminalität im vergangenen Jahr aus. 2015 sei so ein Schaden von mehr als 40,5 Millionen Euro entstanden.

Die Bedeutung von IT-Sicherheit für das Unternehmen

Aufgrund der drohenden Gefahren in verschiedensten Bereichen ist es für jedes Unternehmen wichtig, seine Sicherheitsstandards stets auf einem hohen Niveau zu halten und sich intensiv mit diesen auseinanderzusetzen. Der Begriff IT-Sicherheit spielt also für jedes Unternehmen eine Rolle. Diese setzt Sicherheitskonzepte technisch um. Es gilt, sich stets deutlich zu machen, welche Bedrohungen es eventuell geben könnte und welche Lücken in dem Sicherheitssystem zu Angriffen führen können. Es sollen also Anforderungen an die Sicherheit des Unternehmens festgesetzt werden. Das bewirkt, dass Unbefugte keinen Zugriff auf Daten erhalten können und nicht in der Lage sind, Informationen zu verändern. Erreicht wird dieses zum Beispiel damit, einen verlässlichen Virenschutz zu besitzen, eine funktionsfähige Firewall zu haben und seine Daten somit zu schützen. Diese sollen dadurch vor Viren und Hackern sicher sein und auch bleiben.

IT-Sicherheit im Unternehmen wird unter anderem durch das Vertrauen der Kunden belohnt. Werden die Daten beispielsweise durch Sicherheitslücken missbraucht, fühlt sich der Kunde nicht gut aufgehoben und vertraut dem Unternehmen nicht. Die Beschädigung der Daten kann dem Unternehmen also in hohem Maße Schaden zufügen, da die Daten im Grunde das Kapital darstellen. Oft wird allerdings außer Acht gelassen, dass nicht allein die IT-Abteilung für die Sicherheit zuständig ist. So ist auch das Einbeziehen der Mitarbeiter von hoher Bedeutung, da viele Gefahren von diesen ausgehen. Es besteht die Notwendigkeit, die Mitarbeiter zu einem verantwortungsvollen Handeln zu motivieren.

Risikofaktor Mitarbeiter

Die meisten Sicherheitslücken finden sich innerhalb des Unternehmens und gehen somit von den Mitarbeitern aus. Es ist klar, dass das persönliche Handy stets mit zur Arbeit genommen wird und auch berufliche Mails auf diesem abgerufen werden. Da jedoch nur wenige Nutzer einen geeigneten Sicherheitsschutz auf ihrem Smartphone haben, sollte möglichst eine Sicherheitslösung gefunden werden, um die Daten zu schützen. Vor allem aber sollten sich die Mitarbeiter der existierenden Risiken bewusst sein und sich letztendlich an Passwortrichtlinien halten sowie vorsichtig sein, während sie im Internet surfen. Wird also eine Sicherheitsmaßnahme getroffen, ist es wichtig, das Verständnis für diese zu wecken. Weitere Hilfen wären, die Daten in Vertraulichkeitsstufen einzuteilen und Regeln festzulegen, wie zum Beispiel das Sperren des Computers bei Feierabend. Regelmäßige Schulungen über das Thema tragen zum besseren Verständnis und zur Selbstkontrolle bei. Mehr Infos zu den Themen IT-Sicherheit und Mitarbeiterschulungen gibt es bei Spezialisten wie beispielsweise Blue Frost Security.

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