Blog Ladezeit

Auch in Zeiten von turboschnellem DSL und Highspeed-UMTS sollte man die Ladezeit seines Blogs im Auge behalten. Denn zum einen hat nicht jeder diese schnellen Verbindungen. Abgesehen von den Modem-Usern, die es gerüchteweise immer noch geben soll, bzw ISDN-USern, ist auch eine 1000er DSL-Leitung oder der einfache Kabelanschluss mit einer Website die 1 MByte hat etwas überfordert. Wenn die Ladezeit einer Website zu lange dauert ist der Besucher weg. Auch wenn diese User wohl notgedrungen etwas mehr Zeit haben müssen – spätestens nach 5 Sekunden ist derjenige weg. Wenn dann noch der Server etwas langsam ist macht sich das deutlich am Traffic bemerkbar.

Mehr Traffic durch optimierten Blog
Bei 1&1 gibt es ein etwas älteres Tool, das aber ganz gut hilft die Ladezeit einer Website einzuschätzen. (Ladezeit-Tool). Bloggertips hat hier eine DSL1000er Ladezeit von 2,2 Sekunden – ein ganz guter Wert. Das Tool zeigt auch schön an welche Elemente wie groß sind. Hier kann man gut Einsparpotential erkennen.

Fehler vermeiden
Die folgenden Fehler lassen sich recht leicht vermeiden und kosten mitunter ziemlich an Ladezeit:
- Skalieren von Bildern
- Externe Applets, Skripte & Bilder
Bilder sollte man grundsätzlich in der Größe am Server ablegen wie man sie braucht. Man kann zwar mit width & height die Größe vorgeben, aber das Bild bleibt dann zB 750 KByte groß. Das Problem bei externen Skripten, Countern, Friends-Widgets etc ist, dass sie zum Teil recht groß sind und, dass deren Server oft überlastet sind. Es dauert also ewig bis die geladen sind. => nur dezent einsetzen. Es dauert auch länger wenn der Browser erst viele Verbindungen zu unterschiedlichen Servern aufbauen muss. Wenn möglich sollte man da Bilder und Skripte immer auf dem eigenen Server speichern.

Fazit:
Weniger ist manchmal mehr. Wenn der Besucher schon genervt ist bis sich die erste Seite aufgebaut hat schaut er sich sicher keine Zweite an;-)

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16 Kommentare zu “Blog Ladezeit”

  1. bee says:

    Nicht zu vergessen: Seit kurzem ist es offiziell – lange Ladezeiten sind ein Negativkriterium für SEO.

  2. bee says:

    Danke übrigens für den Linktipp! Wollte mir grad vor dem SEO-Hintergrund die Tage nen Tool dafür suchen – das hast du mir abgenommen :)

  3. sam says:

    Guter Tipp,

    hatte mir vergangene Woche schon Gedanken zu dem Thema gemacht, als ich beim Kumpel saß mit 1000er DSL (ja die gibts tatsächlich noch !)

    Werde das Toll heute abend mal testen und davon berichten!

  4. Daniel says:

    Danke für den Tipp. Laut 1und1 Test muss ich sehr viel an meiner Seite optimieren… :/

  5. Alex says:

    Kleiner Tipp meinerseits: tools.pingdom.com
    Viel Spaß und ein baldiges Wochenende,
    Alex

  6. Banana says:

    Ich habe mir gerade mal ein paar Unterschiedliche Blogs von mir mit diesen Tool angeschaut und habe einen dabei der eine 6 als Schulnote bekommen hat, ich glaube da sollte ich doch mal ein wenig was an der Ladezeit tun. Mal schauen was ich da wohl rausschmeisen muss, damit es wieder schneller wird.

  7. Fidget says:

    Sehr guter Tipp! Oft sind haufenweise Plugins schuld an langen Ladezeiten. Dir Bilder sind eigentlich der geringste Faktor dabei.

    Aber auch strukturierter Code mit weniger PHP Abfragen kann Ladezeiten verkürzen.

  8. Bertl says:

    Also bei meiner Seite hat genügt 3 (ursprünglich grosse) Fotos zu tauschen und siehe da – ich erhalte wirklich gute Werte. Das bringt schon was,..

  9. Adrian says:

    Danke für die Info.

    VG

  10. Flat Tarife says:

    Super Artikel, jetzt muss ich nur noch jemanden finden der Ahnung davon hat und mir das ganze nochmal im Detail erklären kann.

  11. Max says:

    Ja, ich denke auch, gerade bei der Optimierung der Grafiken kann man einiges raus holen. Oder auch indem man die Seite gepackt versendet.

  12. Wingi says:

    Was für ein schrottiges Tool. Bitte einfach mal die Browserplugins yslow oder Google Page Speed anschauen. Nur große Dateien kleiner machen ist einer von VIELEN Punkten. Und diese sind im Internet weit verbreitet und deutlich ausführlicher beschrieben als in deiser Blognotiz!

  13. Gerade bei Blogs wie zb. WP kann man auch einiges rausholen in dem mann die ganzen Aufrufe in den Themes mal durchgeht. Wie oben schon beschrieben sind da einiges an PHP aufrufen drinn die man durch anpassen auf den Festen Wert verhindern kann und somit auch ladezeit verkürzt. Allerdings ist das nicht bei allen machbar, je nach dem was und wie man den Blog und diese Aufrufe einsetzt. Große Bilder die man runter skalliert findet man heut zu tage aber immer weniger erst recht dank Blogs und CMS. @Bee es ist ja ein Punkt von vielen, wenn der rest nicht past reiste damit auch nicht alles raus!

  14. Die Bilder spielen eine große Rolle für die Ladegeschwindigkeit, manchmal muss man auf die mehreren sogar verzichten.

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