Überprüfe deine Quellen


Auch wenn du eine Aussage auf drei Blogs liest, heisst das längst nicht, dass es sich um die Wahrheit handeln muss. Überprüfe also immer genau was du schreibst und ob die Quellen verlässlich sind. Ein Beispiel soll verdeutlichen, wie wichtig das ist.

Als erstes sei gesagt, dass das Internet fast unendlich ist und wie immer führen viele Wege nach Rom. Das soll heissen, dass es im Internet keinen Ort gibt, wo du jede Information bekommen kannst, sondern diese sind im Netz verstreut. Somit kann es vorkommen, dass du an einer Stelle eine Information findest, welche zum Beispiel auf der Firmen Website noch nicht zu finden ist.

Gerade wenn es um Internet Unternehmen geht, sieht man dieses Phänomen häufig. Da jeder CEO und sonstige Mitarbeiter einen Blog betreibt und gerne mal was exklusives verkündet.

Insgesamt heisst das also, dass man umso vorsichtiger sein muss. Überlege dir lieber zwei mal, ob du eine Quelle als verlässlich einstufen kannst oder nicht.

Twitter und seine Premium Accounts

Nun kommen wir zu meinem Beispiel. Passiert ist mir so eine Geschichte selbst. Aber das ist ok, aus Fehlern kann man lernen und durch den Artikel hoffe ich, ihr macht nicht den gleichen.

Am 19.3.09 las ich auf einem Blog, dass der Twitter CEO erste Details zu Twitter Premium Accounts bekannt gab. Der Blogger bezog sich dabei auf einen amerikanischen Blog. Da in jenem Artikel der Twitter CEO zitiert wurde, versuchte ich diese Aussage zu überprüfen, leider ohne Erfolg. Ich nahm es trotzdem für Bares, da es eine tolle Geschichte war.

Durch einen Kommentar erfuhr ich dann, dass der amerikanische Blogger keine ernst gemeinten Artikel schreibe. Die Ganze Geschichte war also ein Fake.

Ein Hinweis rettete mich

Hätte ich diese Meldung als „News“ verkündet, dann wäre ich richtig doof dagestanden. Zum Glück tat ich das aber nicht. Vor meinem eigentlichen Artikel schrieb ich nämlich:

Leider konnte ich keinen verlässlichen Nachweis für die folgende Aussage finden: Twitter co-founder and CEO Evan Williams today announced part of the company’s long-awaited business model: Twitter Premium accounts. Da ich mich aber grundsätzlich dafür interessiere, wie Twitter Geld verdienen will, möchte ich die Aussage trotzdem kommentieren.

Somit war dem Leser klar, dass ich mir über die Richtigkeit der „News“ nicht sicher war und dass es mir mehr darum ging, meine Meinung dazu abzugeben.

Dennoch, die Sache gab mir natürlich zu denken und ich werde in Zukunft vorsichtiger sein.

Meine Tipps an euch:

  • Unternehmens Website aufsuchen
  • CEO Blog aufsuchen
  • Auf Nachrichten Seiten nachsehen
  • Zitate auf Echtheit prüfen

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2 comments on “Überprüfe deine Quellen

Waere mir beinahe auch passiert, habe dann aber doch nicht darueber berichtet. Das Internet verbreitet schnell ob wahr oder falsch.

Ja, man sieht es ja immer wieder. Seien es Opferzahlen bei einem Flugzeugabsturz via Twitter oder der Name eines Politikers bei Wikipedia… Man kann nie ganz sicher sein 😉

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