Zugriffszahlen analysieren

Zu den Arbeiten eines erfolgreichen Bloggers gehört es nicht nur interessante Artikel zu schreiben, sondern auch zu analysieren was den Besucher im Blog am meisten interessiert. Dafür gibt es natürlich eine Menge mehr oder weniger guter Möglichkeiten.

Webalizer
Bei vielen Serverpaketen ist bereits ein solches Analysetool bereitgestellt. Eines dieser Tools ist Webalizer. (Beispiel). Es wird oft gleich bei der Serverinstallation mit installiert. Es zeigt auch zuverlässig an wie oft irgendwelche Files auf dem Server abgerufen werden. Die Zahlen sind auch recht zuverlässig, weil sie ja genau die Logfiles auf dem Server analysieren. Aber leider sind diese Zahlen nicht viel wert, denn das Tool unterscheidet nicht zwischen menschlichem Besucher und Spidern. Es bemerkt auch nicht, wenn ein Besucher 5 mal die gleiche Seite ansurft. Das Tool ist für eine grobe Trafficabschätzung ganz nett, aber nicht geeignet um irgendwelche Userzahlen zu ermitteln.

Google Analytics
Analytics ist sicher eine ausgefeilte Software, die jede Bewegung eines Besuchers auf der Website erfasst. Nach der Anmeldung bekommt man ein Codeschnipsel, das man auf jeder Seite einbaut, und das alle Userbewegungen aufzeichnet. Die Auswertungen sind umfangreich und sehr interessant.

Nun mag nicht jeder Google. Und ein gewisses Misstrauen gegenüber den allmächtigen Datennetzen ist durchaus angebracht. Denn der gläserne Surfer ist nicht undenkbar. Man benutzt die Google Suche. Lässt sich die Besucher mit Analytics analysieren und verwendet Adwords und Adsense – aus diesem Grund wird auch Google oft Datenkrake genannt.

Getclicky
Aus diesem Grund sollte man sich mal die Konkurrenzprodukte ansehen – andere Programmierer leisten auch gute Arbeit. Eine gute Alternative ist Getclicky. Die Analyse und die Grafiken (Beispiel) sind durchaus mit Analytics vergleichbar. Und erst ab 3000 Besuchern am Tag – also 90.000 im Monat kostet der Account etwas. Zu GetClicky

7 Kommentare zu “Zugriffszahlen analysieren”

  1. Hast Alexa vergessen 😉 Da kann man auch so einiges Auslesen: http://www.alexa.com/siteinfo/bloggertips.de

    Bei größeren Seiten mehr, bei kleinen weniger. Bei deiner kann man z.B. den Clickstream auslesen.

  2. antu sagt:

    Piwik wäre auch noch als Alternative zu Google Analytics zu nennen. Der Vorteil: Die Daten bleiben auf dem eigenen Server.

  3. Hallo Susann! Schön dass hier wieder jemand schreibt.
    Als ich hier noch geschrieben hatte, berichteten wir auch schön über Clicky 😉 (http://www.bloggertips.de/allgemeines/clicky-statt-google-analytics.html)
    Meiner Meinung nach ein Klasse Tool.
    Liebe Grüsse
    Dani

  4. Thomas sagt:

    Hallo,
    naja, Zugriffszahlen zu analysieren ist eigentlich gar nicht so leichte Arbeit…. Sie haben es aber gut gemacht. Schöner Blog, hier finde ich eigentlich sehr nützliche Tipps und Tricks. Danke !

    LG Thomas

  5. Christian sagt:

    Ich würde vielleicht noch für Analytics von Google das WordPress-Plugin „Analytics 360“ empfehlen. Erweitert die Statistik von Google (Die dann im Adminbereich von WordPress erreichbar ist) um eine entscheidende Information. Jede Postveröffentlichung wird so im Graphen angezeigt! Gut zu schauen wie viele Reader wirklich direkt und wann kommen! Mfg Christian

  6. Basti sagt:

    Analytics arbeitet in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone, da man nicht selbst im Besitz der User Daten ist. Es soll schon findige Anwälte geben, die daraufhin Abmahnen.

  7. Google Analytics kann bis 50.000 Euro kosten!

    Dass die Abmahnanwälte bereits losgezogen sind, habe ich noch gar nicht mitbekommen. Aber gerade gestern habe ich über die aktuelle Situation gebloggt:
    http://www.wireless-24.de/sonstiges/sind-fast-alle-webseiten-illegal/

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