Ist weniger wirklich mehr?


Heute möchte ich mich mit einer Frage beschäftigen, über die ich mir schon seit längerem Gedanken machen. Und zwar: Ist weniger wirklich mehr? Was ich damit meine möchte ich nun nähere Erklären.

Besonders mit der Entwicklung des Web2.0 ist das Webdesign immer weiter in die Richtung „weniger ist mehr“ gegangen. Überflüssige Webseiten-Elemente und zusätzliche Bilder sind auf dein meisten Websites weggefallen.

Auch was die Frabgebung angeht hat sich einiges verändert. Weiß ist wohl DIE FARBE des Web2.0. Alles musste auf einmal aus hellen Farben bestehen. Dies ist besonders bei Blogs der Fall gewesen.

Doch nun frage ich mich, ob dies immer noch so ist? Oder erwartet man als User von einem neuen Projekt eine Video-Einbindung und zig Multimedia Anwendungen? Sind helle und knallbunte Farben immer noch so angesagt oder möchte man heutzutage wieder ein dunkles und düsteres Design? Entwickelt sich das Internet weiter und der Trend entfernt sich wieder weiter weg vom Web2.0 und geht in Richtung Web3.0?

Was meint ihr?

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8 comments on “Ist weniger wirklich mehr?

Ich meine vielfach werden Videos eingesetzt, weil man selbst nichts mehr zu sagen weiß und mich schrecken schrille Farben oder irgendwelches Aufleuchten usw. eher ab.

Videos und andere Multimedia Anwendungen können sicherlich eine gute Ergänzung sein, nur sollte keiner sowas nur einbinden weil er meint hierdurch weniger eigenen Content bringen zu müssen.

Zur Farben.

Ich finde helle Designs (es muss ja nicht immer nur Weis sein) für die Mehrzahl der Seiten eher die bessere Wahl. Sicherlich gibt es Ausnahmen wo andere Farben besser passen aber für viele Anwendung sind helle Farben doch die bessere Wahl .

Weniger ist mehr. Ich lese meistens helle Blogs und neige immer mehr Elemente aus meinen Blog zu entfernen.
Die Postinglänge wird auch immer weniger und dank Twitter und SMS wissen wir wie man sich kurz ausdrückt.
Der Trick ist jetzt wie man mit wenigen Elementen auskommt und wie man wichtige Elemente richtig einfügt. Es wird schwierig, wenn man zuviel Content hat.
Alles was man nicht braucht und eher den Lesefluß stört sollte raus.
Man merkt ja an der Einfachheit vom Google Layout was funktioniert.
Von Multimedia und Flashelementen halte ich nicht viel, aber wenn man damit bescheiden ist im Layout, dann kann das eine starke Wirkung haben. Wichtig ist, es darf nicht die Ladezeit der Seite verlangsamen…

ps: Layout hängt aber auch vom Blogthema und der Zielgruppe ab

Kann mich meinen Vorredner soweit auch anschliessen. Zu sehr überladene und bunte Webseiten schrekcen mich ab und man verliert sehr schnell den Überblick.
Natürlich sind gewisse Bilder und Videos schon eine Bereicherung aber nur in maßen.

Was das Design betrifft, ist es sicherlich richtig, dass im Großteil immer weiter verzichtet wird und die Einfachheit an Gefallen gewinnt. Was mediale Anwendungen betrifft – da kann ich gerne drauf verzichten. Mir genügen gut geschriebene Texte und Bilder.

Ich persoenlich verwende so gut wie keine Videos in meinen Artikeln. Ich lese auch keine Blogs wo zu viele Videos in Artikel integriert werden…

Eine interessante Fragenstellung und ich bin auch für mehr Transparenz und mehr einfachere Blogdesign-Elemente. Es kann ruhig web2.0-mässig dabei zugehen, aber zu viele multimediale Bloginhalte strapazieren auch die Datenbanken und auch hier und da die Nerven der Blogleser/Besucher:).

Je grösser, kompakter und voller Inhalte das Blog wird, desto schlanker und weniger, designtechnisch gesehen, aufgemöbelt es sein sollte. So denke ich zumindest darüber. In der Praxis sieht es oft anders aus.

Aber es wäre schlimm, wenn jeder Blogger es genau so wie der Nachbar handhaben würde, denn genau der Aspekt der Meinungsverschiedenheit unter anderem die Blogosphere ausmacht.

Deinem letzten Satz stimme ich natuerlich voll und ganz zu. Das waere ja richtig langweilig, wenn jeder Blog gleich aussehen wuerde 🙂

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